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2. Bürgerinformationsveranstaltung zur Entwicklung der Fernwärmeversorgung in Hoyerswerda

Die Versorgungsbetriebe Hoyerswerda GmbH (VBH) ziehen ein positives Fazit der diesjährigen Bürgerinformationsveranstaltung zur Wärmewende. Rund 70 interessierte Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, sich über die künftige Entwicklung der Fernwärmeversorgung in Hoyerswerda zu informieren und mit den Verantwortlichen ins Gespräch zu kommen. In seinen Begrüßungsworten betonte Hoyerswerdas Oberbürgermeister Torsten Ruban-Zeh, wie wichtig der Stadtwerke-Konzern für die Wertschöpfung der Stadt sei. Außerdem hob er die Bedeutung der Wärmewende für die Stadt hervor.

Im Mittelpunkt der anschließend folgenden Informationsveranstaltung standen die geplanten Schritte zur Umstellung der Fernwärmeversorgung auf eine zukunftsfähige und langfristig sichere Wärmeerzeugung. Die Teilnehmer erhielten einen Überblick über die geplanten Investitionen und Projekte der kommenden Jahre. Vorgestellt wurde unter anderem die Erweiterung des bestehenden Spitzenheizwerks zum Grundlastheizwerk als Übergangslösung für eine sichere Versorgung ab 2028, wenn der Fernwärmeliefervertrag mit der LEAG beendet ist.

Ziel der VBH ist es darüber hinaus, den Anteil erneuerbarer Energien bei der Fernwärme schrittweise zu erhöhen und bis 2030 die energiepolitisch geforderten 30 Prozent aus erneuerbaren Quellen mindestens zu erreichen. Dazu gibt es drei Projekte, die gegenwärtig mit einem Erzeugungsmix geplant werden: Solarthermie am zukünftigen Grundlastheizwerk, der Energiepark Altstadt und die Weiterentwicklung des Areals Spremberger Chaussee. Langfristig sollen eine sichere Versorgung, bezahlbare Fernwärmepreise und eine stärkere regionale Wertschöpfung gewährleistet werden.

Auch die kommunale Wärmeplanung, Fördermöglichkeiten sowie Ansätze zur Bürgerbeteiligung an der Energiewende wurden den Gästen vorgestellt. Darüber hinaus bestand die Möglichkeit, Fragen zu stellen und Anregungen einzubringen.

„Uns ist es wichtig, die Bürgerinnen und Bürger transparent über unsere Planungen zu informieren und ihnen diese Plattform des Dialogs zu bieten. Gemeinsam schaffen wir die Grundlage für eine zukunftsfähige und sichere Wärmeversorgung in Hoyerswerda“, sagte VBH-Geschäftsführer Wolf-Thomas Hendrich.

In seinen Schlussworten fasste der VBH-Aufsichtsratsvorsitzende Frank Seifert zusammen: „VBH wird trotz aller Herausforderungen die Versorgung zum 1. Januar 2028 sicherstellen und die Wärmewende weiter in enger Zusammenarbeit zwischen den Aufsichtsgremien, der Stadt und den Protagonisten bei VBH vorantreiben.“

Im Vorfeld der Informationsveranstaltung fand im Servicecenter Energiewelt ein offener Austausch zu Energiethemen mit externen Partnerunternehmen statt.

Die Versorgungsbetriebe Hoyerswerda sind beim Thema Wärmewende für die Lausitz Teil eines erfolgreichen Konsortiums mit den Stadtwerken Spremberg und Weißwasser. Vergleichbare Informationsveranstaltungen fanden am 2. September in Spremberg statt und am 15. September in Weißwasser.

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