Anlässlich des Tages des Wassers am 22. März öffneten die Versorgungsbetriebe Hoyerswerda (VBH) die Türen zum Wasserwerk Zeißig bereits am vergangenen Freitag. Schüler nutzten am Vormittag die Möglichkeit, einen neugierigen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Am Nachmittag erlebten Interessierte beim Tag der offenen Tür die Wasseraufbereitung hautnah. Interessante Führungen, spannende Fragen und viel neues Wissen nahmen die Besucher mit nach Hause. Vor allem der Rundgang durchs Wasserwerk, bei dem die VBH-Fachmitarbeiter alles Wichtige rund um die perfekte Wasseraufbereitung erläuterten, sorgte für begeisterte Einblicke.
Jedes Jahr am 22. März rufen die Vereinten Nationen zum Weltwassertag auf. Dieses Jahr stand er unter dem Motto „Wasser und Geschlecht“ (Water and Gender). Damit macht der Aktionstag besonders darauf aufmerksam, wie eng der Zugang zu sauberem Wasser mit Gleichberechtigung und sozialer Gerechtigkeit verbunden ist. Weltweit tragen Frauen und Mädchen einen großen Teil der Verantwortung für die Wasserversorgung in ihren Familien. In vielen Regionen verbringen sie täglich mehrere Stunden damit, Wasser aus oft weit entfernten Quellen zu holen. Diese Zeit fehlt ihnen für Bildung, Erwerbstätigkeit oder gesellschaftliche Teilhabe. Gleichzeitig sind Frauen in Entscheidungsprozessen rund um Wasserressourcen häufig unterrepräsentiert – obwohl sie eine zentrale Rolle im Wassermanagement spielen. Der Weltwassertag 2026 möchte daher auf die Bedeutung einer gleichberechtigten Beteiligung von Frauen und Männern in der Wasserpolitik, Wasserwirtschaft und in lokalen Entscheidungsstrukturen aufmerksam machen.
Foto: Kai Ruthenberg, Leiter des Bereiches Wasser/Gas bei VBH (m.), erläutert die Wasseraufbereitung im Wasserwerk Zeißig (Fotos: VBH/Sarah Klinger).










