Fernwärme in Hoyerswerda
Für uns mehr als ein Arbeitsauftrag
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Die Wärme-/Fernwärmeversorgung in Hoyerswerda ist ein Spiegelbild der Stadtentwicklung im Zeitraum eines halben Jahrhunderts.
In den Anfängen der Wärmeversorgung im Stadtgebiet Hoyerswerda standen ab den Jahren 1958/59 einzelne Erzeugerstätten, welche die umliegenden Wohnhäuser, Kindereinrichtungen, Schulen und Baracken versorgten. So gab es den Standort Tausend-Mann-Lager (heute Rosa- Luxemburg-Straße) und das Heizhaus in der Ernst-Schneller-Straße (heute Zusestraße).
Zeitgleich wurde die Fernleitung (Primärfernleitung) von Schwarze Pumpe bis zum damals bereits entstehenden Industriegelände Hoyerswerda, die Hauptstation und die weiterführende Leitung bis ins Stadtgebiet errichtet.
Die Wärme wurde in dem 1959 an das Netz gegangene Kraftwerk West in Schwarze Pumpe erzeugt und in der Heizzentrale Ost aus dem technischen System des Braunkohle- und Gas-Kombinates ausgekoppelt. Die Inbetriebnahme einer solchen Fernwärmeleitung war damals Neuland für Hoyerswerda und ein großer Fortschritt.Am 4.Oktober 1960 wurde das System erstmals in Betrieb genommen.
Die Lausitzer Rundschau vom 22.Oktober 1960 hatte den Titel:
"Europas größte Fernheizleitung in Betrieb"
- Impressionen von den Anfängen der Fernwärme -
Fernleitung 1960
Haupststation Innenansicht der Wärme-
(1960-1997) übertragerstation WÜST U 3
(um 1965)