Primärenergiefaktor - Was bedeutet das?


Der Primärenergiefaktor ist eine entscheidende Größe bei der Berechnung des Primärenergiebedarfs eines Gebäudes.


Die Energieeinsparverordnung (EnEV) (PDF) legt für alle Energieträger (zum Beispiel Strom, Erdgas, Fernwärme, Heizöl) Primärenergiefaktoren fest.

Der Primärenergiefaktor gibt das Verhältnis von eingestzter Primärenergie zu abgegebener Endenergie wieder. In der Praxis heißt das konkret: Je niedriger der Primärenergiefaktor ist, der bei der Wärmeversorgung eines Gebäudes ausgewiesen wird, desto niedriger sind die gesetzlichen Anforderungen an die Dämmung von Dach, Wänden und Fenstern des Gebäudes, was wiederum eine Kostenersparnis für Sie bedeutet.
Die Stadt Hoyerswerda wird durch das Kraftwerk Schwarze Pumpe der Vattenfall Generetion AG mit Fernwärme versorgt. Die Fernwärme wird dort in Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) (PDF) erzeugt.

Die KWK-Anlage erfüllt das Hocheffizienzkriterium gem. EU-Richtlinie 2004/8EG.

Für das Fernwärmeversorgungsgebiet der VBH wurde ein Primärenergiefaktor von 0,7 bescheinigt.

Der Nachweis des Primärenergiefaktors und des KWK-Wärmeanteils für das Fernwärmesystem der VBH wurde in einem Gutachten der ETL Energietechnik Leipzig GmbH erbracht.
Für weitere Informationen steht Ihnen Herr Rainer Walde telefonisch unter 03571/469 430 oder unter E-Mail gern zur Verfügung.